TOMAS ANDERSSON - BIOGRAFIE

einwohner von stockholm, schweden. nach einem kurzen abstecher an die juristische fakultät, übermannte mich dann doch die liebe zur musik. fing in den frühen neunzigern an, parties zu organisieren und legte in und um stockholm herum auf. begann bald, selbst mit hilfe eines alten amiga und billigen synthies zu produzieren. sattelte ziemlich schnell auf pc um und benutze jetzt kaum mehr anderes equipment.

1999: gründete gemeinsam mit einer gruppe gleich gesinnter musiker ein label (average records). spielte einen haufen sets von improvisiertem techno/electro mit diesen meinen labelkollegen.

2000:
eine weitere compilation auf average records und noch mehr improvisierte sets mit meinen buddies.

2001:
veröffentlichte eine 12” auf inkfish records, die vollständig verloren ging (?). wurde an ein gerade gegründetes label weiter verwiesen - longhaul/uk. habe dort eine 12” rausgebracht, die ziemlich gute reviews bekam, u.a. wurde sie “single of the month” im jockey slut magazine.
und noch mehr improvisierte techno/electro-sets mit den average records-jungs.

2002:
tat mich mit dem verlag container (hakan lidbo) zusammen.
veröffentlichte ein album, “hem ljuva hem” (heißt home sweet home auf schwedisch), auf longhaul records. bekam ziemliche gute kritiken, außer vom ministry mag, die das album hassten. aber ich mag die auch nicht, von daher ist es eigentlich egal, was die denken.
spielte ein live-set in der fabric in london im februar, um mein album zu promoten. das ging ziemlich gut ab, zumal es mein erster richtiger gig außerhalb von stockholm war!
live-set im ostgut berlin im sommer (genau die woche vor der love parade!) - netter club, nette leute, nette stadt.
wollte noch 2 weitere 12” auf longhaul records veröffentlichen, aber das label war seit dem sommer auf eis gelegt worden.
das jahr endete mit 2 live-sets in stockholmer clubs.

2003:
kam in kontakt mit bpitchcontrol, die eine 12” von mir veröffentlichen wollten. für mai war ein weiteres live-set bei einer ziemlich fetten party geplant.

2004
im mai wurde die maxi “bas” (bpc088) mit dem wirklich gut gelungenen acid-monster-track “numb” veröffentlicht, den ellen allien dann auch gleich für ihren cd-mix “my parade” verwendete. sogar die jungs von modeselektor wurden davon inspiriert und haben teile dieses tracks in ihrer “raveanthem” (bpc099) verbraten.

2005
meine 4. ep wurde veröffentlicht. “festivities” wurde das 100. release von bpitchcontrol - thanx to everyone!
im februar und märz war ich dann gemeinsam mit einigen bpc-acts auf der camping-tour in ganz europa unterwegs - we rocked the house!
im juni kam “washing up” inklusive eines remixes von tiga himself raus (bpc108). wurde ein ziemlicher erfolg, glaube ich, und ich habe mich daraufhin gleich wieder ins studio verkrochen, um weiter zu produzieren. “hip date” kam somit auch noch in 2005 raus (bpc114).
“washing up” erschien dann auch auf einigen compilations and wurde als erkennungsmelodie für eine schwedische tv-serie ausgesucht. habe dann im sommer/herbst ziemlich viel gespielt und wurde für den p3 guld nominiert (schwedischer radiopreis).

dieses jahr wird seinen rauschenden abschluss bei einem big bang in der maria in berlin finden - bpc party!

2006
mit "copy cat" (bpc123) gibt' einen guten start ins neue jahr. seid gespannt, was da noch so kommen wird ...!

2007
gleich zu beginn des jahres eine neue ep - "mot matsalen (bpc143) sowie einen exklusiven track für die bpc-label-compilation "camping vol.3" (bpc148) - "go to disco".
im sommer folgt dann "upwardly mobile" (bpc154).